Gedanken zum Epheserbrief - Teil 5

 

Mit jeder geistlichen Segnung (Eph.1:3)

 

In der Reisebranche spricht man von „all-inklusivem“ Urlaub und jeder weiß, was darunter zu verstehen ist.

Hier in Epheser segnet Gott seine Kinder mit einem „all-inklusiven“ Angebot, und die einzelnen Leistungen werden in dem Epheserbrief  aufgelistet und beschrieben.

Hier sind einige dieser Leistungen, die wir später im Detail besprechen werden: Erlösung, Vergebung, Weisheit, Einsicht, Erkenntnis des Geheimnis seines Willen, Erbe seines Reiches, Erkenntnis des Wortes der Wahrheit und des Evangeliums unseres Heils, Versiegelung durch den Geist, Adoption, Versöhnung, Gnade, Gott hat uns jetzt schon mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus, etc.

 Es wird sich daher lohnen, sich Zeit zu nehmen, um über diese Leistungen nachzudenken.

 In der Tat hat Gott uns alles geschenkt, was wir in dieser Welt benötigen, um ein heiliges und untadeliges Leben zu führen, und uns fehlt in dieser Hinsicht wirklich nichts. Daher wird keiner beim eigenen Versagen Gott einen Vorwurf machen können, dass er benachteiligt bzw. nicht gesegnet wurde.

Wann kommen wir in den Genuss dieser großartigen und wunderbaren Segnungen? Die Antwort ist einfach: hier und jetzt! Und dies ist nur ein Vorgeschmack, sozusagen der Anfang von einem Leben in Fülle, das hier und jetzt beginnt und weiter geht bis in die Ewigkeit. Haben wir jetzt schon Freude an diesen Segnungen?

 Haben wir sie jetzt schon gekostet? Haben diese Segnungen unsere Leben bereichert? Sind das tatsächlich unsere tägliche Erfahrungen? Merken die Menschen um uns etwas von diesen Segnungen?

Und das Unvorstellbare, das Unbegreifliche, der ultimative Segen kommt noch, nämlich den Allmächtigen, alleinheiligen Gott von Angesicht zu Angesicht mit eigenen Augen zu schauen. „Seht welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen. Und wir sind es auch. Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist“. (1Joh.3:1,2).

Nimm dir Zeit, heute darüber nachzudenken, wie es sein wird, was in dir vorgehen wird, wenn du Gott von Angesicht zu Angesicht schauen wirst.

Als Carrie Ellis Breek darüber nachdachte schrieb sie dieses Lied: Wenn mein Auge schaut den Heiland, sieht sein holdes Angesicht, O welch herrliches Entzücken, ihn zu sehen in seinem Licht, O wer kann das Glück beschreiben, herrlich, herrlich muss es sein. (Nr.601 in „Wir Loben Gott“).

 

Ja, wir sind Gesegnete des Herrn. Ich hoffe, Du weißt es!